Warum sind wir auf der Erde?

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Diese Frage hat mir eine Freundin vor kurzem gestellt. Da jeder einen ganz anderen Weg hat, kann ich hier nicht für andere sprechen. Das „wir“ passt also höchstens, wenn ich mich persönlich als „wir“ beschreibe (also eine Zusammenkunft/liebevolle Einheit von mehreren Seelen oder Anteilen).

Die Erde ist die Hölle. Auch wenn sie bisweilen wunderschön aussieht und Gaia diese Bezeichnung nicht so mag. Wie begrüßen wir uns hier? Englisch: Hell-o (Hallo).

All das, was wir der Hölle zuschreiben, ist hier: Ängste, Süchte, Kämpfe, Einsamkeit, Verzweiflung usw.

Wir haben gelernt, uns hier wohlzufühlen. Das ist eine Gabe der Menschen. Wir dämpfen unsere Gefühle mit giftigen Substanzen, die zum Großteil legal im Supermarkt erhältlich sind. Wir kontrollieren und begrenzen uns gegenseitig durch unsere sozial programmierten Muster und sorgen dafür, dass wir und alle anderen an ihrem Platz bleiben. Wir lenken uns ab, spielen „busy, busy“ und versuchen, dieses Erlebnis nach den Regeln, die wir von klein auf gelernt haben, so gut wie möglich hinzubekommen.

Aber … Ist das hier wirklich alles schön und wahrhaftig erfüllend?

Wir haben Behörden und künstliche soziale sowie technische Kontrollsysteme geschaffen, um unser Leben zu ordnen. Dabei haben wir uns selbst jedoch weit vom Menschsein entfernt. Das wird von vielen gar nicht wahrgenommen. Was wir als normal empfinden, ist in Wirklichkeit eine aufgebaute Illusion und die irreale Hoffnung, dass alles einen Sinn ergibt.

Es gibt diesen Sinn durchaus, aber es hat nichts mit dem zu tun, was die meisten suchen. Wenn das Ziel „glücklich sein“ wäre, dann müssten wir nicht hier auf der Erde schmoren, sondern wären bereits im Himmel (5D, 12D, im Reich der Engel, oder wo auch immer wir ihn ansiedeln möchten).

Ich sehe meinen Weg hier wie eine Häutung und Reinigung. Jede noch so kleine letzte Anhaftung, Angst oder Sucht (selbst mentale) muss losgelassen werden, damit wir weitergehen können.

Bei mir mag das vielleicht zur Geburt eines neuen Sterns führen. Mir wurde einmal gezeigt, dass dies von der Erde aus möglich wäre. Es hat Monate gedauert, bis ich mich mit diesem Gedanken anfreunden konnte. Jesus ist wohl auch ein Stern, das wissen sogar manche Katholiken. Wenn Gaia eine superbewusste Göttin ist, dann sind es naturgemäß auch alle anderen Himmelskörper dort oben – außer dem Mond, aber das ist eine andere Geschichte. All diese Göttinnen und Götter haben zuvor ein rigoroses Trainingsprogramm durchlaufen, um sich zu läutern.

Es scheint aber noch viele weitere „Aufstiegsmöglichkeiten“ zu geben. Viele wählen das Einssein mit etwas oder mit allem. Ob sie dann nur einfach neue Seelenanteile produzieren und die Reise erneut beginnen?

Wer wachsen möchte, wird hier auf der Erde schnell zurechtgestutzt. Wo kämen wir denn da hin, wenn in der Hölle jemand aus der Reihe tanzen wollte? Deshalb ist meine Beziehung zur spirituellen Szene weiterhin schwierig. Viele von ihnen wollen sich ihre Schatten und Ängste partout nicht ansehen. Ich verstehe das gut. Wir alle suchen nach dem Heil- und Ganzsein. Dazu gehört jedoch die Integration aller unserer Anteile, nicht nur die, die uns gut fühlen lassen. Leider basiert „Spiritualität“ heutzutage vor allem auf Wellness-Angeboten, die natürlich auch wichtig sind. Es geht dort jedoch nicht um Wachstum.

Seit meiner Geburt wusste ich, dass mit der Erde etwas nicht stimmt. „Alles falsch!“, könnte ich schreien. Aber wen interessiert es schon, wenn niemand wachsen möchte? Die Bequemlichkeit scheint wichtiger zu sein.

Seit Jahren suche ich deshalb nach Wegen, wie wir wachsen und dabei unsere innere Geborgenheit einbeziehen können. Da Wachstum immer auch ein schmerzvoller Prozess ist, benötigen wir Wohlbefinden von innen heraus sowie Unterstützung von außen.

Doch die sozialen Schranken sind strikt. Ich habe mich im Sommer beim größten „spirituellen“ Festival von Teneriffa als Anbieter von liebevoller Präsenz in Form von Handhalten und Umarmungsmeditationen beworben und nicht einmal eine Antwort erhalten! Selbst als Volunteer wollten sie mich dieses Jahr anscheinend nicht mehr haben.

Ja, es mag unbequem sein, wenn ich Wege aufzeige, die außerhalb der mentalen Komfortzone der meisten Menschen liegen. Doch wer sich diese Visionen etwas genauer anschaut, kann erkennen, dass sie uns zu mehr Menschlichkeit und tiefem inneren Wachstum führen – wenn wir dazu bereit sind.

Meine Visionen haben immer konkretere Formen angenommen. Seit Jahren begleite ich Menschen mit einfachen Praktiken und neuen Perspektiven durch ihre Häutungs- und Wachstumsprozesse und achte dabei auf ihre innere Geborgenheit. Ich baue Brücken aus der erlernten Bequemlichkeit in ein bewusstes, ganzheitliches Menschsein.

Wer bereit ist, sich von alten Mustern zu befreien, kann unter anderem diese Wege gehen:

Den lebendigen Kern meiner Vision nenne ich Sanuela: eine Blaupause für eine Welt, in der bedingungslose LIEBE, Verbundenheit und persönliches Wachstum die Wegweiser sind. Es ist eine Welt, die wir in uns tragen und die wir gemeinsam erschaffen können.

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